Augenoperation bei Kurzsichtigkeit



Es gibt viele Menschen, die gerne eine Brille tragen und denen das häufige Wechseln von Kontaktlinsen rein gar nichts ausmacht, andere Menschen jedoch empfinden solche Sehhilfen als besonders störend an und entscheiden sich vermehrt für eine Augenoperation bei Kurzsichtigkeit. Seit mehr als zehn Jahren ist die  refraktive Chirurgie ein weltweit beliebtes und anerkanntes Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten oder Augenkrankheiten. Vor allem kurzsichtige Menschen profitieren davon, denn Augenoperationen verlaufen mittlerweile völlig schmerzfrei und haben eine fast 100prozentige Erfolgsquote.

Verschiedene Methoden von Augenoperationen bei Kursichtigkeit



Während Augenleiden früher in komplizierten Eingriffen gelindert und teilweise behoben wurden, setzt man heute fast ausschließlich auf die Laserchirurgie, die sehr präzise und effizient ist und Menschen mit einer Sehschwäche oftmals zu einem ganz neuen Lebensgefühl verhilft. Die Lasik Methode ist die am häufigsten angewendete Variante zur Behebung von Kurzsichtigkeit. Bis zu einem Dioptrinwert von -10 kann mittels Laserimpulsen eine Kurzsichtigkeit nahezu perfekt behoben werden. Dabei wird mit einem Hornhauthobel die obere Hornhautschicht des Auges abgetragen, weggeklappt und das darunter liegende Hornhautgewebe mit dem Laser abgeschliffen. Anschließend wird der Hornhautdeckel wieder zurückgeklappt und verwächst mit der Zeit. Schon nach wenigen Stunden sind erste Erfolge im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar.

Die Lasek Methode ist der Lasik Methode sehr ähnlich. Einziger Unterschied besteht darin, dass die oberste
Operation Kurzsichtigkeit
Hornhautschicht nicht mit einem Mikrokeratom (Hornhauthobel) abgetragen, sondern durch Äthanol abgelöst wird. Auch hier werden Hornhautzellen mittels Laserimpulsen aufgespalten und die Fehlsichtigkeit nahezu perfekt korrigiert. Der Vorreiter der beliebten Lasik Methode ist die Photorefraktive Keratektomie, kurz PRK, bei der die oberste Schicht der Hornhaut des Auges entfernt und zirka 20 Prozent der darunter liegenden Schicht abgetragen wird. Der Hornhaut wird hierbei ganz gezielt eine neue Form verliehen, wodurch die Brechkraft komplett verändert wird. Die Heilung und erste Erfolge treten jedoch erst nach einigen Monaten auf, weshalb die PRK nicht mehr so häufig angewendet wird.

Bei einer schnell voranschreitenden starken Kurzsichtigkeit wird auch häufig eine Kunstlinse hinter oder vor die Regenbogenhaut implantiert. Dieser Eingriff ist nicht komplizierter, als die vorigen, dauert jedoch etwas länger und bedarf regelmäßiger Kontrolle. Diese oben genannten Augenoperationen werden bei Kurzsichtigkeit, egal wie stark sie ist, vermehrt durchgeführt. In einem individuellen Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt und nach einigen Kurzchecks der Augen, wird letztlich über die beste und geeignete Methode gesprochen. 



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