Brillen bei Kurzsichtigkeit



Bereits eine schwache Kurzsichtigkeit kann den Alltag eines Menschen erheblich beeinträchtigen. Das ständige unscharfe Sehen und Blinzeln der Augen kann Kopfschmerzen und Schwindel verursachen, weshalb eine Sehhilfe unbedingt zu empfehlen ist. Brillen und Kontaktlinsen können schon bei einer minimalen Abweichung  von nur -0,5 Dioptrin individuell angefertigt werden, eine Augenoperation zur Korrektur der Fehlsichtigkeit wird jedoch erst bei einer mittleren und starken Kurzsichtigkeit wirklich empfohlen. Die Brille ist schon seit Jahrzehnten das meist angefertigte und mittlerweile auch modischste Accessoire für Menschen mit Kurzsichtigkeit. Für einige ist sie besonders lästig und wird als Störfaktor während des Sports oder im Urlaub angesehen, andere fühlen sich mit einer Brille sehr wohl und haben gleich mehrere davon. Alternativ können Menschen, die das Tragen einer Brille als störend empfinden, zu Kontaktlinsen greifen. Eine Brille führt eine Lichtbündelung genau im Punkt des schärfsten Sehens herbei, hilft also dem Auge das einfallende Licht vor der Bündelung so zu verlängern, dass ein scharfes Sehen möglich wird. Bei Kurzsichtigen ist die Brille also konkav, was bedeutet, dass das Licht vor dem Auge gestreut und so der Brechungsfehler ausgeglichen wird.

Die passende Brille für Jedermann



Sobald man feststellt, dass weit Entferntes nicht mehr wirklich scharf wahrgenommen werden kann, ist es
 Brillen für Kurzsichtigkeit
sinnvoll, einen Augenarzt oder Optiker aufzusuchen und sich einer Augenprüfung zu unterziehen. Diese wird heute überwiegend mit einem Phoropter oder einem Refraktometer durchgeführt. Bei einem Phoropter werden dem Betroffenen verschiedene Gläser mit unterschiedlichen Dioptrinwerten vor die Augen gehalten und anschließend einige Sehtests durchgeführt, um die Höhe der Fehlsichtigkeit zu ermitteln. Ein Refraktometer misst die Lichtbrechung im Auge mittels Computer, was gerade bei Kindern sehr vorteilhaft ist. Wenn die Werte ermittelt sind, wird individuell über Glasgröße, Stegweite und Bügelweite der Brille entschieden. Schließlich soll sie nicht drücken oder rutschen und muss so einigen Dingen im Alltag standhalten. Keine Brille gleicht der anderen und ist wirklich auf jeden Menschen mit einer Sehschwäche zugeschnitten. Mittlerweile gibt es unzählig viele Designs, Formen und Farben von Brillen, so dass man fast immer etwas Passendes finden kann. Beim Optiker wird man auch meist hervorragend beraten und über spezielle Brillentypen informiert. 



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