Die ambulante Augen OP



Noch vor einigen Jahren wurden Operationen an besonders empfindlichen Körperstellen, wie das Auge, in Vollnarkose durchgeführt und Patienten mussten stationär aufgenommen werden. Jede noch so kleine Bewegung musste damals vermieden werden und Chirurgen benötigten ein hohes Maß an Präzision und  Geschick, wenn es um die Operation der Augen ging. Heute werden über 80 Prozent aller Augenoperationen ambulant durchgeführt, was für viele Patienten sehr vorteilhaft ist und auch wesentlich kostengünstiger im Gesundheitswesen. Ambulant bedeutet, dass Eingriffe in einer schonenden Narkose durchgeführt werden, beziehungsweise zu operierende Stellen nur örtlich betäubt. Der Patient ist meist in vollem Bewusstsein, denn es handelt sich bei einer ambulanten Augenoperation um einen minimal-invasiven Eingriff, der nicht einmal lange dauert.

Eine Vollnarkose mit anschließender stationärer Aufnahme ist in den meisten Fällen also gar nicht notwendig, es sei denn, es handelt sich um besonders komplizierte Operationen oder der Patient leidet an schweren Begleiterkrankungen, die zusätzlich medizinischer Beobachtung bedürfen. Natürlich wird vorab in einem Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt über das Verfahren gesprochen. Einige Menschen, die sich einer Augen OP unterziehen möchten, wünschen sogar eine Vollnarkose, was jedoch relativ selten der Fall ist. Die meisten bevorzugen eine ambulante Operation und kurieren sich lieber zu Hause aus. Es ist in jedem Fall wichtig, nach der OP eine vertraute Person an seiner
Ambulante Augenoperation
Seite zu haben, falls Nebenwirkungen auftreten.

Ablauf einer ambulanten Augenoperation



Bei einer ambulanten Augenoperation muss kein ausgebildeter Anästhesist vor Ort sein, um die Narkose zu setzen, sondern lediglich der Chirurg und ein Assistent, die die Augen örtlich betäuben und desinfizieren. Meist kann der Patient, der morgens in die Klinik kommt, sie bereits wenige Stunden nach dem schonenden Eingriff wieder verlassen. Natürlich ist das Blickfeld anfangs stark eingeschränkt und eine gewisse Blendempfindlichkeit wird auftreten, eine medizinische Beobachtung ist jedoch nicht notwendig. Ein Freund oder Verwandter sollte am ersten Tag als Betreuer zur Seite stehen, der eventuell das Auto steuert und zur Stelle ist, falls Schwindel und Unwohlsein auftreten. 



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